Wohnen stationär

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Oberstes Ziel beim Wohnen stationär ist es, im Alter eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Die Bewohnerinnen und Bewohner verbringen ihr Leben in Gemeinschaft sowie in grösstmöglicher Selbst- und Mitbestimmung. Die Dienstleistungen sind qualitativ hochstehend, zeitgemäss, werden laufend überprüft und den Bedürfnissen angepasst. Neben dem privaten Raum des eigenen Zimmers, das wenn möglich mit privaten Gegenständen eingerichtet wird, ist der Gruppenwohnraum ein halböffentlicher Raum. Ergänzt werden diese Zonen mit einem öffentlichen Angebot wie der Caféteria oder einer Parkanlage mit Spazierwegen und Sitzgelegenheiten.

Die Mitarbeitenden in den verschiedenen Institutionen nehmen Handlungsspielraum, Eigenverantwortung und Kompetenzen in ihrem Arbeitsbereich und für ihr Handeln wahr. Sie üben einen anspruchsvollen Beruf aus, der sie persönlich sowie sachlich fordert. Fort- und Weiterbildungen werden angeboten und gefördert.

 

Wohnen für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung

Die Pflege und Betreuung von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ist heute schon eine der grossen Herausforderungen in der Geriatrie. Obwohl heute (noch) rund 60% der demenzkranken Menschen mit Unterstützung im privaten Umfeld oder der Spitex zu Hause betreut werden können, steigt die Anzahl derjenigen Menschen, die mit der Diagnose Demenz in ein Pflegeheim eintreten.

Kleinere Einrichtungen führen in der Regel gemischte Wohngruppen. Das heisst, demenziell erkranke Menschen leben mit anderen pflegebedürftigen Menschen in derselben Wohngruppe. Die Betreuung erfolgt durch persönlich abgestimmte Programme oder durch das Angebot einer speziellen Tagesstruktur.